Fischzucht

Unser Ziel: eine nachhaltige Fischzucht

Der Verein Fisch vom Hof will mit nachhaltiger Fischzucht Teil eines zukunftsgerichteten Speiseplans sein. Lokaler Fisch, mit vorwiegend pflanzlichem Futter vom Bauernhof aufgezogen.


Die Produktion von Fischen, die sich zu einem grossen Teil pflanzlich ernähren, überzeugt in der Nachhaltigkeit. Um ein Kilo Karpfen zu produzieren, sind rund 800 Gramm pflanzliches Futter - gequetschter Weizen, Gerste oder altes Brot - nötig. 
Der Vergleich: Bei Forellen oder Zandern ist eine Ernährung mit tierischen Proteinen im Verhältnis von 1:10 nötig – mit Fischmehl vorab aus dem Beifang der Meeresfischerei. 

Junge Karpfen auf dem Teller

Die Zucht von Karpfen hat in weiten Teilen Europas eine lange Tradition, ist aber in einen Dornröschenschlaf gefallen. Viele Fischliebhaber denken bei Karpfen an einen gerätereichen muffigen Teichfisch.

Fisch-vom-Hof-Karpfen werden bereits nach sieben Monaten geschlachtet. Wird der 300 bis 400 Gramm schwere Fisch filetiert, spürt der Konsument keine Gräte. Der zarte grätefreie Friedfisch kann zudem auf verschiedenste Arten zubereitet werden.